In England gab es früher eine Regel, wonach ein Aristokrat sein Palast erst als vollendet angesehen hat, wenn er zum ersten Mal das Eisentor der ganzen Anlage für die Nacht schließen konnte. Es ist eine Tradition, dass so ein Tor höher als 2 Meter sein muss und unbedingt die Flügel aus zusätzlich gehärtetem Stahl besitzen soll. So schreibt es die englische Tradition vor und die Investoren halten sich auch daran.

Auch in unserem Land sind die Eisentore ein populäres Gebilde, welches bei fast allen Typen von Gebäuden anzutreffen sind. Kirchliche Institutionen setzten fast nur ausschließlich auf diese Tore aus Eisen, weil sie respektvoll vor der Kirche oder auf dem Friedhof ausschauen. Die Eisentore sind bei unternehmen etwas weniger gefragt, weil Firmen offene Gelände schätzen, wo die Konsumenten freien Eintritt haben und zum Besuch oder sogar kauf damit klar ermutigt werden. Militärische Gelände und stattliche Einheiten haben auch meistens in so eine Schutzkonstruktion investiert. Vollendete Eisentore sind aber am kunstvollsten in privaten Villen, wo man nicht nur auf die Funktionalität sondern auch auf den visuellen Stil des Gegenstandes viel Wert legt. Diese Kundengruppe kommt oft in den betrieb mit eigenen Entwürfen, die von weltbekannten Architekten signiert wurden.

Eisentore

Noch vor einiger Zeit galten diese Metallkonstruktionen als schwer und zu brutal für einen freundlichen Garten. Heute ist ein Eisentor die Selbstverständlichkeit, die man sich niemals ersparen will. Es wird oft schon zusammen mit den Baumaterialien für das neue Haus angefordert. Man bewundert die Tore an Palästen der Berühmtheiten, während man sich eine ähnliche Konstruktion leisten könnte.